Schlappeseppel Edel-Doppelbock Gesellenstück No3

Schlappeseppel Doppelbock5
Unser Biertest

Schlappeseppel Edel-Doppelbock Gesellenstück No3

Eder & Heylands Brauerei GmbH & Co. KG

Bock-/Starkbier

Unsere Note

6,25
/ 10

Christian 7,00/10
Mirco 5,50/10

Steckbrief

Schlappeseppel Edel-Doppelbock Gesellenstück No3 auf einen Blick

Bock-/Starkbier · Eder & Heylands Brauerei GmbH & Co. KG

BierstilBock-/Starkbier

Alkohol9,0 % Vol.

Stammwürze20 °P

Bittere19 IBU

Gärungsartuntergärig

HerkunftGrossostheim · Bayern · Deutschland
Zutaten
Brauwasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe

Unser Eindruck

So schmeckt uns das Schlappeseppel Edel-Doppelbock Gesellenstück No3

Bewertung von Christian

Vor uns steht das Gesellenstück No.3 des Brauer-Azubis Nicolas Fries, der mit diesem Edel-Doppelbock seine Gesellenprüfung abgelegt hat. Hier muss man sagen, das Ding hat es in sich. 9 % Alkohol und satte 20 % Stammwürze klingen schon so. Und wie sollte es anders sein, bereits der Antrunk ist extrem kräftig, vollmundig und gehaltvoll. Ich erlebe hier ein starkes Malzaroma mit Karamellsüße, dazu Noten von Schokolade. Schnell mischt sich ein Raucharoma unter, welches schnell sehr intensiv wird, aber spannenderweise tatsächlich im Abgang doch deutlich weniger wird. Dafür kommt meines Erachtens eine geringe Bittere durch, aber die kann sich aufgrund der vielen Aromen kaum entfalten.

Wow… also was eine Hausnummer. Dass wir hier natürlich ein Bier bekommen, welches ordentlich Wumms hat, war klar. Spannend dabei ist, dass die Rezenz meines Erachtens doch sehr ordentlich ist und dadurch die Schwere in dem Bier etwas weniger spüren lässt. Dennoch ist dieser Edel-Doppelbock sicher kein Bier für die Masse. Das trinkt man eben nicht mal so locker weg, sondern genießt es. Raucharoma ist ja eher nicht so meins, ich finde aber gut, dass es hier geschafft wurde, dass es nicht zu dominant in dem Bier vorhanden ist. Dieser Doppebock hat es geschafft, mich dem Thema Bockbier zu nähern. Hier kommt die Alkoholnote überhaupt nicht so dominant hervor und insgesamt kann ich das Bier (nach einer kurzen Eingewöhnungsphase) sehr gut trinken. Bekanntermaßen bin ich eben nicht der Bockbierliebhaber, insofern sind 7 Punkte, die ich hier gebe, wirklich eine Spitzennote.

Bewertung von Mirco

Na, da haben wir uns aber was vorgenommen! Ein Doppel-Bock mit 9 % Vol., den muss man wirklich wollen (und auch mögen). Das ist alles, aber kein Einsteigerbier. Diese Kanne sollte man in der Tat mit Vorsicht genießen und auf gar keinen Fall in schnellen Zügen oder gar gegen den Durst trinken. Allein vom Anblick erkenne ich schon eine erhebliche Katergefahr, wenn man sich hier mehrere Kanonen in die Rübe zwiebelt. Aber nun genießen wir den Doppel-Bock erst einmal von Beginn an.

Ich rieche Kaffee und Schokolade, dazu eine gewisse Malznote und ein wenig röstig-rauchige Aromen. Im Glas erscheint eine schöne Schaumkrone, die cremig ausschaut und auch eher sehr hellbraun als weiß ist. Sie fällt allerdings recht zügig in sich zusammen. Lediglich ein kleiner Rest bleibt immer auf der Oberfläche des Bieres und am Rande des Glases heften.

Das sogenannte Gesellenstück No 3. schmeckt im Antrunk noch recht frisch und entspannt, entfaltet aber schon nach kurzer Zeit seine Aromen: Satt, kräftig, sehr malzig, sehr rauchig-würzig und auch recht alkoholisch. Dazu schmecke ich sofort Zartbitterschokolade. Den angepriesenen Kaffee kann ich leider nicht herausschmecken – ich bin aber auch kein Kaffeetrinker 😉

Im Abgang sammelt sich die Malzsüße und im Gaumen spürt man den hohen Alkoholgehalt. Im Nachgeschmack kommen ein wenig herbe Noten durch, die allerdings in Kombination mit der Süße ein wenig klebrig im Mund wirken. Insgesamt haben wir hier ein Genussbier vor uns stehen. Doppelbock-Fans werden hier sicherlich ein Meisterstück gefunden haben. Für mich ist das Gesellenstück No3 eine Nummer zu stark, zu intensiv und zu malzig-würzig-süß in Kombination. Die alkoholische Note killt mich dann letztendlich. Dennoch wirkt das Ganze Unterfangen aber sehr durchdacht und ist sicher auch so gewollt: Wir haben also hier ein Bier vor uns, dass eine extrem hohe Qualität aufweist und genau das einhält, was auf dem Etikett der Flasche und auf der Webseite versprochen wird. Ich ringe mich zu 5,5 Punkten durch, auch wenn das überhaupt nicht meine Geschmackskategorie ist.

Schnellüberblick

Schlappeseppel Edel-Doppelbock Gesellenstück No3 im Geschmacksprofil

Optik

Farbe: Braun

Trübung: blank

Schaum: mittel · mittel bis langanhaltend

Geruch

Intensität: mittel

Balance: malzig, röstig-rauchig, schokoladig, kräftig

Mundgefühl

Kohlensäure: viel

Geschmack

kräftig, schokoladig, Zigarre/Kaffee

Schlappeseppel Edel-Doppelbock Gesellenstück No3
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1 Kommentar zu „Schlappeseppel Edel-Doppelbock Gesellenstück No3“

  1. Der hat es wirklich in sich! Ich habe den schon vor einigen Wochen verköstigen dürfen. War echt ein anspruchsvolles, aber auch sehr leckeres Bier.. stark und außergewöhlich.

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