Brewdog Hazy Jane
IPA-New England
Mirco 7,50/10
Brewdog Hazy Jane auf einen Blick
IPA-New England · BrewDog Retail Germany GmbH
So schmeckt uns das Brewdog Hazy Jane
Bewertung von Christian
Hazy/NE IPA’s stehen ja noch nicht so lange auf unserer Getränkeliste, etablieren sich aber allmählich doch. Was hier auffällt ist, dass wir es nicht mit einem der sonderlich cremigen Kandidaten zu tun haben. Was aber sofort zu merken ist, ist der Geruch. Sehr fruchtig, exotisch, nach Mango, Zitrusfrucht und Ananas. Genau so schmeckt man auch den Antrunk des Hazy Jane. Vor allem sehr fruchtig, aber auch sehr spritzig und sprudelig, da wirklich ordentlich Kohlensäure enthalten ist. Im Hauptteil merkt man dann langsam den Hopfen, der sich breiter macht. Allerdings schafft er es dort nicht, die Fruchtaromen im Bier zu verdrängen. Die Bittere kommt im Abgang noch richtig gut heraus, bleibt aber auch nicht wirklich lange im Mund erhalten.
Ich muss sagen, das Hazy Jane schmeckt mir ganz gut, was mir etwas zu viel ist, ist tatsächlich die Kohlensäure. Für meinen Geschmack hätte das Ganze auch noch etwas cremiger sein dürfen. Die Frucht ist hier typischerweise dominanter als die Bittere. Das passt soweit. Mir schmeckt es sehr gut, auch wenn ich eher kein Ananas-Typ bin, aber zum Glück haben wir hier ja noch andere Aromen. Ich gebe für die Hazy Jane heute 8 Punkte.
Bewertung von Mirco
Also wenn ich einem wildfremden Menschen, der noch nie Bier getrunken hat, ein IPA beschreiben müsste, so hätte ich gewiss meine Schwierigkeiten. Dieses Bier ist dennoch ein gutes Beispiel dafür, denn: So muss ein IPA schmecken! Schön fruchtig, nach Ananas, Mango und Mandarine, dabei gleichzeitig minimal bitter (nicht zu viel). So passt das schon ganz gut.
Was wir hier haben ist auf gar keinen Fall die Cremigkeit und Samtigkeit, die man bei diversen Hazy IPAs vorfindet. Das Bier ist recht hart und robust im Antrunk, im Schaum dafür umso weicher. Die fruchtigen, sehr intensiv-aromatischen Noten kommen sofort zum Vorschein und dominieren im Grunde das gesamte Bier. Im Haupttrunk kommt die Mandarine relativ gut durch. Die Ananas bleibt von vorne bis hinten omnipräsent. Der Abgang ist sehr kurz, flott, fix und schnell: Man muss sich hier schon auf die Aromen im Mundraum/Rachen konzentrieren, um überhaupt etwas wahrzunehmen. Es wirkt an dieser Stelle sehr schnell wässrig. Der Nachgeschmack hingegen bleibt relativ lange bestehen und hinterlässt Spuren: Ananas und Mango/Maracuja habe ich auch jetzt noch im Mund. Die Aromen haben sich durchaus breitgemacht und dominieren auch einige Minuten nach dem letzten Schluck noch den Mundraum. Finde ich aber gut.
Im Schnitt ein wirklich cooles IPA mit einem satten, fruchtigen Geschmack, allerdings keineswegs cremig, sondern eher kantig und eckig im Geschmack. Hier läuft nichts „samtig die Kehle runter“. Als erfrischendes Fruchtbier könnte man dieses IPA dennoch bezeichnen. Nicht mehr, und auch nicht weniger. 7,5 Punkte. Im Antrunk und Abgang stark, im Haupttrunk ein wenig farblos. Aber ich bleibe ja dennoch begeistert J
Brewdog Hazy Jane im Geschmacksprofil
Farbe: Gelb
Trübung: trüb
Schaum: mittel · kurzanhaltend bis mittel
Intensität: stark
Balance: fruchtig, Ananas, Mandarine
Kohlensäure: viel
voll, fruchtig, moderat, Ananas, Mango, Mandarine, Steinobst, samtig, frisch

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Die Hazy Jane kriegt man gerade relativ häufig angeboten. Habe mir auch ein paar Dosen davon zugelegt. Hat mir sehr gut geschmeckt. Ein echt schönes IPA