Pinkus Hefe Weizen
Pinkus Hefe Weizen auf einen Blick
Weizenbier · Brauerei Pinkus Müller GmbH & Co. KG
So schmeckt uns das Pinkus Hefe Weizen
Bewertung von Christian:
Länger kein Hefeweißbier mehr im Test gehabt. An sich trink ich diese Biersorte ja ganz gern, gerade im Sommer kühlt sie einen immer angenehm runter. Dieses Bier hier stammt aus Münster und präsentiert sich in bester Bioland-Qualität.
Im Glas ist das Bier wenig überraschend trüb, jedoch auch recht hell für ein Hefeweizen. Leider bietet das Bier überhaupt keinen Schaum im Glas an. Das bisschen was überhaupt da war (schaut aufs Foto), war direkt nach dem Einschenken und dann innerhalb kürzester Zeit leider verschwunden. Ob das an der Flaschengärung des Bieres liegt, die hier noch stattgefunden hat? Falls das jemand weiß, gern in die Kommentare schreiben.
Der Geruch ist frisch und mild. Ähnlich ist auch der Antrunk. Mild und spritzig erscheint das Bier. Die typische Hefe- und Bananennote nimmt man hier nur gering war, finde ich. Auch die würzigen Faktoren wie Nelke, die man aus vielen Weizenbieren kennt, sind hier kaum vorhanden. Dafür hat man eine leichte Zitrusfrucht im Bier, darüber hinaus kommt allerdings nicht viel rüber. Ich will es jetzt nicht wässrig nennen, so schlimm ist es jetzt nicht, aber es ist eben super mild und schwach-aromatisch. Hinten raus haben wir hier noch eine leichte Säure.
Ich bin hier aber echt auch hin und hergerissen. Einerseits ist das Bier wirklich schön spritzig und erfrischend. Genau das, was ich mir an einem lauen Sommerabend draußen am See oder im Biergarten vorstellen möchte. Andererseits ist das Bier eben einfach so schwach aromatisch, dass es mir schon schwer fiel hier überhaupt eine gewisse Note herauszuschmecken. Immerhin fehlt die krasse Nelke, das sagt mir dann doch wieder positiv zu. Alles in Allem komme ich hier auf 6,5 Punkte.
Bewertung von Mirco:
Meine Güte, welch ein spritziges Bier und was für eine Kohlensäure im Glas: Das hat man selten erlebt. Also hier ist der Durstlöschfaktor natürlich ganz vorne mit dabei. Aber zu schnell kann man diesen Kandidaten eben auch nicht trinken, da es sonst Aufstoßen und diverse andere Magen-Darm-Beschwerden bewirkt ;-).
Unabhängig davon: Wo ist der Schaum? Gibt’s hier nicht, oder? Ich sehe zumindest keinen. Auch beim Nachschenken bildet sich kaum Schaum. Äußerst schade bis tragisch – irgendwo dazwischen befindet sich meine Schaum-Einschätzung. Der Geruch ist kaum wahrnehmbar. Mild, ein wenig frisch – mehr aber auch nicht. Und im Geschmack kommt sofort die satte Kohlensäure durch.
Die typischen Aromen für ein Weizenbier merkt man hier fast gar nicht.
Das hört sich nun alles so negativ an, soll es aber gar nicht sein, weil man das Getränk ja auch als „Gesamtpaket“ bewerten soll – also insofern es auch ein Bier ist, oder man es als solches identifizieren kann. Ich lösche meinen Durst, ich habe einen frischen, lockeren Geschmack im Mund, habe einen milden Haupttrunk und einen fast unscheinbaren Abgang. Ich muss echt aufpassen, dass ich mir die 0,5 Liter nicht innerhalb von 5 Minuten in den Schädel ramme. Mich stoppt ehrlich gesagt nur die Kohlensäure – an dieser Stelle sei gesagt: Zum Glück!
Aber im Ernst: Es gibt wenig Grund der Klage. Ich kann das Bierchen sicherlich trinken, aber nicht zu viele davon. Nicht das Hübscheste im Glas, beim Grillen völlig Okay, schön spritzig und frisch – und bevor man Wasser trinken muss eine gesunde Alternative: Ich komme auf 7 Punkte.
Pinkus Hefe Weizen im Geschmacksprofil
Farbe: Gelb
Trübung: trüb
Schaum: sehr wenig · kurzanhaltend
Intensität: schwach
Balance: leicht frisch, leicht süßlich, leicht herb
Kohlensäure: viel bis sehr viel
erfrischend
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