Held Bräu Hell auf einen Blick
Helles · Held-Bräu
So schmeckt uns das Held Bräu Hell
Im Glas zeigt sich das Held Bräu Hell in einem dezenten Goldton mit einer feinporigen, weißen Schaumkrone, die Schlieren am Glasrand hinterlässt. Optisch schon mal ein klassischer Auftritt mit einer leicht matten Note, die neugierig macht.
Der Duft ist eine angenehme Mischung aus malzigen, grasigen und süßlichen Aromen. Ein Hauch von Honig sticht besonders hervor und verleiht dem Bier einen leicht besonderen Charakter. Die Intensität ist genau richtig – präsent, aber nicht zu aufdringlich. Schon hier merkt man, dass dieses Helle ein bisschen anders ist als die üblichen Vertreter seiner Art.
Beim ersten Schluck wird klar: Das Bier bringt ordentlich Malz mit, gepaart mit getreidigen und brotigen Noten. Eine leichte Honigsüße schwingt mit und sorgt für ein angenehmes Mundgefühl. Weich und sanft im Antrunk, bleibt es auch im Abgang stimmig mit einem feinherben, leicht trockenen Ausklang. Eine solide Interpretation eines Hellen – oder besser gesagt: eine Interpretation mit einem eigenen Dreh.
Die Bewertungen von uns beiden könnten hier kaum typischer ausfallen. Christian findet das Bier zwar interessant, ihm fehlt aber der richtige Wow-Effekt – deswegen 6.0 Punkte. Mirco mag den süffigen Charakter des Held Bräu Hell und belohnt es mit 7.0 Punkten. Im Schnitt landen wir bei einer fairen 6.50. Ein Helles für alle, die mal etwas Neues probieren wollen, ohne zu weit vom klassischen Geschmack abzurücken.
Held Bräu Hell im Geschmacksprofil
Farbe: gold
Trübung: blank, leicht matt
Schaum: viel bis sehr viel · mittel bis langanhaltend
Intensität: mittel
Balance: malzig, grasig/getreidig, süßlich, Honig
Kohlensäure: wenig bis mittel
deutlich malzig, getreidig, brotig, Honig-Süße
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