Gustl Bayrisch Hell
Gustl Bayrisch Hell auf einen Blick
Helles · BÜRGERBRÄU Bad Reichenhall August Röhm & Söhne KG
So schmeckt uns das Gustl Bayrisch Hell
Heute wollen wir uns dem Gustl Bayrisch Hell aus Bad Reichenhall widmen. Schon beim Einschenken macht das Bier optisch einiges her. Die gelbgoldene Farbe und die üppige, schneeweiße Schaumkrone, die dank ihrer fein- bis mittelporigen Struktur cremig und samtig am Glasrand haftet, lassen Biergenießerherzen höherschlagen. Doch Vorsicht, der erste Eindruck kann täuschen!
In der Nase zeigt sich das Gustl Bayrisch Hell eher zurückhaltend. Grasige und malzige Noten sind zwar durchaus präsent, die Geruchsintensität bewegt sich aber lediglich im mittleren Bereich. Hier hätten wir uns schon etwas mehr Aromenvielfalt gewünscht. Und leider setzt sich dieser Eindruck beim Probieren fort. Der Antrunk ist schlank und mild, fast schon zu sehr. Die Geschmacksnoten beschränken sich hauptsächlich auf grasige und malzaromatische Nuancen, nur minimal würzig unterlegt. Insgesamt wirkt das Gustl Bayrisch Hell etwas fad und charakterlos auf der Zunge. Auch der Abgang vermag nicht wirklich zu überzeugen. Eine leichte Herbe und ein minimal trockener Ausklang sind zwar durchaus angenehm, können das insgesamt eher blasse Geschmackserlebnis aber nicht aufwerten.
Christian bewertet das Gustl Bayrisch Hell daher nur mit einer 6.00, Mirco vergibt sogar nur eine knappe 5.50. Die resultierende Gesamtnote von 5.75 spiegelt unsere eher verhaltene Begeisterung wider. Sicher, das Bier ist trinkbar und für unkomplizierte Gelage durchaus geeignet. Für einen echten Genussmoment fehlt ihm jedoch die nötige Charakterstärke und Aromenvielfalt.
Gustl Bayrisch Hell im Geschmacksprofil
Farbe: gelbgold
Trübung: blank
Schaum: sehr viel · langanhaltend
Intensität: mittel
Balance: grasig, malzig
Kohlensäure: sehr wenig
grasig, malzaromatisch, mild, minimal würzig
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