Hütt Naturtrüb

Hütt Naturtrüb5
Unser Biertest

Hütt Naturtrüb

Hütt-Brauerei Bettenhäuser GmbH & Co. KG

Zwickel-/Kellerbier

Unsere Note

7,50
/ 10

Christian 6,50/10
Mirco 8,50/10

Steckbrief

Hütt Naturtrüb auf einen Blick

Zwickel-/Kellerbier · Hütt-Brauerei Bettenhäuser GmbH & Co. KG

BierstilZwickel-/Kellerbier

Alkohol4,90 % Vol.

Stammwürze11,3 °P

Bittere32 IBU

Gärungsartuntergärig

HerkunftBaunatal · Hessen · Deutschland
Zutaten
Brauwasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe

Unser Eindruck

So schmeckt uns das Hütt Naturtrüb

Bewertung von Christian

Erstmal Danke an die Brauerei Hütt aus Baunatal (für die Unwissenden: bei Kassel in  Hessen 😉 ), dank der wir dieses Bier probieren dürfen. Das Naturtrüb ist eben genau so, trüb und dazu farblich gelb.

Der Geruch ist eher recht neutral, der Antrunk des Bieres leicht süßlich und etwas malzig. Etwas fruchtige Noten sind ebenfalls vorhanden und mich erinnert das Bier irgendwie an das Blonde aus dem Duisburger Webster, nur in leckerer 😉 Ich bin da ja ehrlich, auch wenn das in meiner Heimat gebraut wird, aber davon werd ich kein Fan. Hier ist das was anderes. Denn das Bier als solches ist extrem süffig und mild. Sehr entspannt zu trinken. Die Kohlensäure ist ausreichend vorhanden und gut eingebunden, so dass man durchaus ein erfrischendes Trinkerlebnis hat. Leichte Hefenoten und eine feine Säure sind hier ebenfalls zu schmecken. Herbe merke ich quasi kaum, das würde ich fast vernachlässigen.

Insgesamt ein gutes, süffiges Bier, wovon ich ohne Frage noch 3-4 Stück trinken könnte. Ob ich danach noch große Erinnerungen an das Bier habe, bezweifle ich aber. Also gut, aber nicht auffällig und auch nicht extrem aufregend. Das ganze mündet dann in ebenso wenig aufregenden aber durchaus passablen 6,5 Punkten.

Bewertung von Mirco

Zunächst möchten wir uns recht herzlich für das nette Probierpaket bedanken, das wir von der Brauerei erhalten haben. Gerne verköstigen wir das Bier – wohlwissend, dass es sich trotz allem unserer objektiven Bewertung stellen muss. Los geht es schon direkt mit der Schaumbildung: Hier ist festzustellen, dass die Schaumkrone zwar nicht übermäßig groß ausfällt, dafür aber relativ lange hält.

Unfiltrierte Biere gefallen mir schon allein aufgrund der Optik sehr gut. So schaut auch dieses Bierchen sehr ansprechend aus und erhöht meinen Durst natürlich allein durch die simple Betrachtung. Wir haben es mit einer Fassbier-Spezialität zutun, bei der sofort auffällt: Hier überwiegen die Hefenoten. Das sieht man auch im Glas. Ich empfehle vor dem Einschenken die Flasche 1-2 mal zu Schwenken, damit sich die Hefe vernünftig löst und verteilt.

Wo ich nicht 100%ig mitgehe, ist die Spritzigkeit. Für mich ist die Rezenz in Ordnung, allerdings keineswegs übermäßig ausgeprägt. Im Grunde ist sie genau richtig, aber ich würde das Bier daher nicht unbedingt als spritzig beschreiben. Kernig auf jeden Fall, denn hier hat man Geschmacksnoten mit drin, die nicht wirklich typisch sind. Ein wenig herb, robust und kantig kommen sie allerdings schon rüber, wenn gleich vor allem im Abgang. Im Haupttrunk bleiben die Aromen doch eher mild.

Ihr merkt aber: Ich tue mich hier ein wenig schwer mit der Beschreibung. Daher mache ich es kurz und knapp: Mir schmeckt’s und ich musste die 0,33 Liter-Flasche sogar noch mit Christian teilen. Gerne mehr davon! 8,5 Punkte.

Schnellüberblick

Hütt Naturtrüb im Geschmacksprofil

Optik

Farbe: Gelb

Trübung: trüb

Schaum: mittel · mittel bis langanhaltend

Geruch

Intensität: schwach

Balance: leicht herb, hefig

Mundgefühl

Kohlensäure: wenig bis mittel

Geschmack

spritzig, kernig

Hütt Naturtrüb
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