Paderborner Pilsener

Paderborner Pilsener im Biertest
Unser Biertest

Paderborner Pilsener

Paderborner Brauerei Haus Cramer GmbH Pils
Unsere Note
7,25 / 10
Christian 6,50/10 Mirco 8,50/10
Steckbrief

Paderborner Pils auf einen Blick

Pils · Paderborner Brauerei Haus Cramer GmbH

BierstilPils
Alkohol4,80 % Vol.
Stammwürze11,2 °P
Bittere30 IBU
Gärungsartuntergärig
HerkunftPaderborn · Nordrhein-Westfalen · Deutschland
Zutaten Brauwasser, Gerstenmalz, Hopfenextrakt
Unser Eindruck

So schmeckt uns das Paderborner Pils

Ein Pils wie das Paderborner steht oft unter besonderer Beobachtung: günstig im Preis, schlicht im Markenauftritt und deshalb schnell in eine Schublade gesteckt. Doch unser aktueller Test zeigt, dass solche Vorurteile manchmal deutlich überholt sind. Bereits vor einigen Jahren hatten wir dieses untergärige Pils aus der Paderborner Brauerei Haus Cramer erstmals im Glas. Damals fiel das Urteil eher zurückhaltend aus. Doch mit etwas Abstand und einer neuen Verkostung offenbaren sich durchaus überraschende Qualitäten.

Im Glas zeigt sich das Bier mit einer klaren, glanzfeinen goldenen Farbe und einer schneeweißen, fein- bis mittelporigen Schaumkrone, die sich stabil hält und das Erscheinungsbild sauber abrundet. Die Schaumbildung ist ordentlich und unterstützt den positiven Ersteindruck. Die Nase nimmt ein würziges, leicht herbes Aroma wahr mit einer dezenten metallischen Note, die aber nicht störend wirkt. Insgesamt bewegt sich die Geruchsintensität im unteren bis mittleren Bereich, zurückhaltend, aber passend für ein klassisches Pils.

Der Antrunk ist frisch, die Kohlensäure wirkt zurückhaltend bis mittel, was dem Bier eine eher ruhige, entspannte Textur verleiht. Der Körper liegt im mittleren Bereich – nicht zu schlank, aber auch ohne Schwere. Im Geschmack dominiert eine getreidige Note, die von würzigen Akzenten begleitet wird. Eine moderat herbe Komponente verleiht dem Bier den nötigen Pils-Charakter.

Im Abgang zeigt sich das Paderborner angenehm süffig, die Bittere bleibt präsent, ohne sich zu sehr in den Vordergrund zu drängen. Das macht das Bier durchaus feierabendtauglich und man muss nicht viel nachdenken, kann es einfach laufen lassen. Vor allem bei geselligen Anlässen oder Grillabenden dürfte dieses Bier seinen Platz finden. Auch wenn es kein aromatischer Hochkaräter ist, macht es in seiner Einfachheit vieles richtig.

Die Überraschung bei dieser Zweitverkostung: Unsere Bewertungen sind deutlich gestiegen. Während bei der ersten Runde nur 4,0 Punkte von Christian und 5,5 Punkte von Mirco vergeben wurden, fällt unser aktuelles Urteil deutlich freundlicher aus. Christian vergibt nun 6,5 Punkte und betont, dass man für den Preis ein ordentliches Pils bekommt, welches man gut trinken kann. Mirco hebt mit 8,5 Punkten sogar deutlich an und mag einfach die schlichte Süffigkeit des Paderborners. Die aktuelle Gesamtnote liegt bei 7,25 Punkten – eine beachtliche Steigerung gegenüber den früheren 4,75 Punkten.

Schnellüberblick

Paderborner Pils im Geschmacksprofil

Optik

Farbe: gold

Trübung: blank, glanzfein

Schaum: mittel bis viel · langanhaltend

Geruch

Intensität: schwach bis mittel

Balance: würzig, herb, leicht blechern

Mundgefühl

Kohlensäure: wenig bis mittel

Geschmack

getreidig, würzig, moderat herb

Paderborner Pils
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7,81/10 · 42 Bewertungen
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5 Kommentare zu „Paderborner Pilsener“

  1. Seid Ihr sicher, dass ihr Paderborner verkostet habt und nicht eine Dose Hamerite? Ganz ehrlich, wer 7,25/10 für so eine gottlose Tankenplörre gibt, der hat doch Lack gesoffen…

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    • Keine Sorge, wir haben tatsächlich Paderborner verkostet. Hammerite hätte vermutlich mehr Körper, einen längeren Abgang und wäre geschmacklich etwas weniger aufdringlich gewesen.

      Die 7,25 bleiben trotzdem stehen. Geschmack ist nämlich etwas Persönliches – ähnlich wie Umgangsformen. Nur lässt sich offenbar nicht beides gleichzeitig bei jedem voraussetzen 😉 Gruß Mirco

      Antworten
      • Auch ich bleibe bei meiner geschmacklichen Einschätzung des Gebräus, die sich glaube ich auch faktisch untermauern lässt. Allein der viel zu geringe Abstand zu Flens… aber lassen wir das.

        Was die Umgangsformen angeht: Keinesfalls wollte ich meinen Kommentar als persönlichen Angriff verstanden wissen. Dafür bitte ich um Entschuldigung.

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  2. Gerade für 5 Euro je 20 x 0,5 l Kasten im Angebot bei Famila.
    Da kann man wirklich nichts falsch machen ! Das Pils schmeckt
    etwas „wässriger“ dafür hat das Export mit 5,5 % einen angenehm
    würzigen Geschmack. Wie alle günstigen Biere sollte man Paderborner
    gut gekühlt trinken, dann tritt auch kein unangenehmer Nachgeschmack
    auf. Spätestens ab dem 3. schmecken Pils und Export dann richtig gut.
    Habe es schon vielen Kollegen die sonst Bier aus anderen Preisklassen
    angeboten und alle waren positiv überrascht !

    Antworten
  3. Jau!!! Ich wusste das ihr das Bier auch schon getrunken habt. auch wenn mein Favorit das Export ist habe ich das Pils auch schon mehrfach getrunken. es schmeckt mir nicht ganz so gut, weil es etwas bitterer ist. aber wenn ich das jetzt mit anderen pilsnern vergleiche wie von Krombacher oder Bitburger, dann hat das hier etwas weniger Geschmack. Trinkt sich trotzdem wie ne <> ssz

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