Störtebeker Roggen-Weizen

Störtebeker Roggen-Weizen5
Unser Biertest

Störtebeker Roggen-Weizen

Störtebeker Braumanufaktur GmbH

Weizenbier

Unsere Note

7,50
/ 10

Christian 8,00/10
Mirco 7,00/10

Steckbrief

Störtebeker Roggen-Weizen auf einen Blick

Weizenbier · Störtebeker Braumanufaktur GmbH

BierstilWeizenbier

Alkohol5,40 % Vol.

Stammwürze12,9 °P

Bittere19 IBU

Gärungsartobergärig

HerkunftStralsund · Mecklenburg-Vorpommern · Deutschland
Zutaten
Wasser, Weizenmalz, Gerstenmalz, Roggenmalz, Hopfen, Hefe

Unser Eindruck

So schmeckt uns das Störtebeker Roggen-Weizen

Bewertung von Christian:

Von Störtebeker hatten wir ja bisher schon einge Biere im Test und die meisten davon haben absolut gut abgeschnitten. Insofern bin ich sehr auf dieses spezielle Weizenbier gespannt, denn ein Roggen-Weizen widerspricht sich ja schon fast etwas, oder?

Entsprechend dunkel ist dieses Weizenbier also, die Schaumkrone würde ich eher als Krönchen bezeichnen. Ein Flaum bleibt aber quasi durchgängig bestehen, auch wenn die Haftbarkeit eher schwach ist. Der Geruch erinnert mich doch sehr an ein klassisches Weizenbier. Die Banane rieche ich, ebenso auch die Hefe und auch eine leichte Nelkenote. Im Antrunk ist das Bier vor allem zunächst mal sehr prickelnd und irgendwie doch überraschend “normal”. Ich schmecke typische Hefenoten und den Weizenmalz deutlicher raus, als gedacht. Die Banane ist im Hintergrund genauso schmeckbar, wie auch die Nelke. Der Ausklang ist hingegen wiederum recht mild und mit einer feinen Säure versehen.

Tjoa, ganz ehrlich…wo tut man sowas jetzt hin? Hier steht ja definitiv kein schlechtes Bier vor mir. Aber als ich Roggen-Weizen las, dachte ich eben doch, dass dieses Bier ein wenig “anders” ist. Stattdessen erlebe ich doch ein eher klassisches, sehr süffiges und entspannt trinkbares Weizen. Vielleicht bin ich aber auch nur zu blöd, hier die Unterschiede zu erkennen, das möchte ich defintiv nicht ausschließen. So oder so, das Bier als solches schmeckt und es bekommt daher auch 8 Punkte von mir.

Bewertung von Mirco:

Ein obergäriges Hefebier aus dem Hause Störtebeker steht nun vor mir: 12,9 Grad Plato und 5,4 % Alkohol sind für ein Bier dieses Typs keine großartige Überraschung. Das Besondere an diesem Kandidaten ist vor allem, dass es sich um ein Roggen-Weizenbier handelt. Das heißt, dass hier nicht nur Gersten- und Weizenmalz, sondern auch Roggenmalz beim Brauprozess verwendet wurde. Ich bin sehr gespannt gewesen, ob man das auch herausschmecken kann.

Das Bier vor allem durch einen spritzigen Antrunk und eine perlige Rezenz auf. Die Kohlensäure ist wirklich präsent. Nicht ungewöhnlich für ein Weizenbier – allerdings ist die Intensität hier doch schon aufgedreht.

Die weizentypischen Noten nach Hefe, Banane und Frucht erkenne ich sowohl im An- und Haupttrunk, als auch im Nachgeschmack. „Hinten raus“ wird das ganze Spektakel jedoch etwas würziger und die weihnachtlichen Aromen nach Nelke und dezenter Frucht bzw. Beere etc. kommen ein bisschen prägnanter durch.

Ich bin ehrlich: Den Roggen hätte ich niemals erkannt. Hier fehlen mir aber die Vergleichswerte. Mir schmeckt das Bier gut, wenngleich es mir etwas zu spritzig/kohlensäurelastig ist. Vielleicht mag mich jemand mal in den Kommentaren aufklären, was es mit dem Roggenmalz auf sich hat, und wie sich Roggenmalz auf den Geschmack eines Biere auswirkt. Von mir gibt es 7 Punkte.

Schnellüberblick

Störtebeker Roggen-Weizen im Geschmacksprofil

Optik

Farbe: Braun

Trübung: trüb

Schaum: wenig · mittel

Geruch

Intensität: mittel

Balance: Banane, hefig, fruchtig, leicht würzig, Nelke

Mundgefühl

Kohlensäure: viel

Geschmack

ausgewogen, fruchtig, hefig, herb

Störtebeker Roggen-Weizen
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8,20/10 · 5 Bewertungen
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