Aecht Schlenkerla Rauchbier Märzen

Bierbewertung: Aecht Schlenkerla Rauchbier Märzen

Bier-Test: Wir haben das Bier "Aecht Schlenkerla Rauchbier Märzen" getestet und nach unseren Bewertungskriterien beurteilt. Neben allen Informationen zur Herkunft, zum Alkoholgehalt, zur Stammwürze, zu den IBU und zu den Zutaten findet Ihr in diesem Aecht Schlenkerla Rauchbier Märzen-Test unsere Bewertungen: vom Geruch des Bieres bis zum Biergeschmack. Im Ergebnis führt unsere unabhängig voneinander abgegebene Benotung zu einer Gesamtbewertung. Daraus erstellen wir eine übersichtliche Biertabelle. Hier könnt Ihr sehen, wie die einzelnen Biere im Test abgeschnitten haben. Eure Meinung ist gefragt: Bewertet und kommentiert gerne! Nun folgt unsere Einschätzung des Bieres Aecht Schlenkerla Rauchbier Märzen.

Überblick: Aecht Schlenkerla Rauchbier Märzen im Test

Es folgen alle Daten und Angaben über das Aecht Schlenkerla Rauchbier Märzen. Sollten wir zum Alkoholgehalt, zur Stammwürze und zu den IBU keine entsprechenden Angaben gefunden haben, wird die Angabe "0.0" angezeigt.

Was der Hersteller sagt

Rauchbier vom Schlenkerla ist ein sehr dunkles, herbwürziges, untergäriges Märzenbier mit 13,5 Prozent Stammwürze, das entspricht einem Alkoholgehalt von ca. 5,1 Prozent. Keine Frage: Es gibt stärkere Biere, doch sollte man das Aecht Schlenkerla Rauchbier deswegen nicht unterschätzen. Es kann einen ganz schön schlenkern. Sein - wie die Kenner sagen - nach frischem Geräucherten schmeckendes Aroma wird dadurch erzielt, daß der Rauch brennender Buchenholzscheite - ein würziger, duftender Rauch - bereits auf der Schlenkerla-Darre dem Malz vermählt wird, bevor es sich mit edlem Hopfen im Sud vermischt und im 700jährigen Felsenkeller unterm Stephansberg zu einem Bier reift, das großartig süffig schmeckt. Aecht Schlenkerla Rauchbier: Das Original und Bambergs Spezialität seit Jahrhunderten.
https://shop.schlenkerla.de/Maerzen, Abruf am: 14. Dezember 2021

Unsere Bewertungskriterien

  1. Schaumbildung: sehr viel
  2. Schaumhaltbarkeit: langanhaltend
  3. Geruchsintensität: stark
  4. Geruchsbalance: rauchig
  5. Bierfarbe: Braun-Rot
  6. Biertrübung: blank
  7. Kohlensäuregehalt: mittel
  8. Geschmack: herbwürzig, frisch, würzig

Bewertung

Bewertung von Christian

So…nun ist es soweit. Irgendwann musste es ja kommen, das Schlenkerla Rauchbier. Ein bisschen Sorge hatte ich schon davor, denn dass wir es hier nicht gerade mit einem milden, wenig aromatischen Bier zu tun haben, liegt wohl auf der Hand.

Was soll ich sagen, das Bier ist braun und glänzend. Die Schaumkrone wirklich üppig und hellbraun. Der Geruch vor allem eins…rauchig. Gut, alles kein Wunder, was hat man erwartet. Ich war mal in einer Schinkenräucherei an der Ostsee und genau so riecht eben auch dieses Bier.

Der Antrunk ist natürlich ganz extrem rauchig, aber auch sehr weich und sanft. Ich hab echt das Gefühl, hier trink ich einen flüssigen Katenschinken. Die rauchigen Malze dominieren also total. Und eins vorweg, das bleibt auch über die Trinkdauer (und darüber hinaus) so. Die Rezenz ist leicht prickelnd, insgesamt wirkt das Bier fast cremig/ölig. Auch im Haupttrunk dominiert die rauchige Note. Ebenfalls im Abgang bleibt es rauchig, eine leichte Bittere gesellt sich aber dazu. Der Nachtrunk ist natürlich sehr langanhaltend.

Also…das ist ohne Frage ein außergewöhnliches Bier. Ich glaube, dass es hier einen deutlich geringeren Spielraum zwischen gut und schlecht gibt. Um es mal in schwarz-weiß zu malen: man mag es oder eben nicht. Ich persönlich muss sagen, wenn ich jetzt in Bamberg unterwegs wäre und man setzt mir das Bierchen vor, ich würd es natürlich trinken. Irgendwie hat das auch definitiv was. Aber mir ist das Raucharoma dann glaube ich doch etwas zu stark, als dass ich eben wirklich viel davon genießen könnte. An einem langen Kneipenabend auf Dauer kann ich mir dieses Bier dann leider eben nicht vorstellen. Weil ich das Aroma aber spannend finde, mir es aber in Summe aber einfach zu viel ist, vergebe ich hier nur 4 Punkte. Hat das Bier qualitativ sicher nicht verdient, aber mein persönlicher Geschmack ist es leider eben auch nicht so ganz.

Bewertung von Mirco

Allein der Name ist an dieser Stelle ja bereits atemberaubend und gibt keinerlei Hinweise darauf, um was für ein Bier es sich handeln könnte. Ist es ein Rauchbier? Ist es ein Märzen? Ist es vielleicht doch ein Bier aus einer ganz anderen Kategorie? Ich bin auf jeden Fall gespannt. Die Flasche sieht auf jeden Fall echt urig aus. Eine echt coole Aufmachung, eine tolle Schriftart und ein tolles Design stehen hier zu Buche. Ich hoffe, dass ich beim Geschmackstest nicht enttäuscht werden.

Die Flasche aufgemacht: Es riecht wie Makrele und Lachs geräuchert auf dem Weihnachtsmarkt – aber exakt! Aber wirklich liebe Leute, ich bleibe hier auch absolut dabei – es riecht extrem rauchig und röstig – als hätte man großes Stück Fleisch bei offener Flamme geröstet und diese Aromen dann gesammelt und in das Bier gepackt. Wirklich ganz ganz ganz krass. Ich habe es gerade kurz meiner Frau zum Testen gegeben. Sie meinte nur „Es schmeckt irgendwie verbrannt“. Passt ja auch irgendwie.

Im Grunde kann ich hier aber gar nicht zwischen Antrunk, Haupttrunk und Abgang unterscheiden: Sobald man ansetzt, hat man sofort die rauchigen Aromen in der Nase, die sich auch extrem stark im Geschmack widerspiegeln. Von Schluck zu Schluck wird es natürlich besser, da ich irgendwo abstumpfe und die Aromen nicht mehr so wahrnehme… im Grunde ist es aber eine ganz klare Kiste für mich: Es schmeckt nach geräuchertem, gerauchtem Fleisch – und das so intensiv, dass es mir heute Nacht sicherlich noch im Traum begegnet. Wer auf diesen Geschmack steht, und das sind sicher viele Menschen, wird sicher hier ein Top-Bier vorfinden. Ich bleibe aber skeptischer denn je und kann diesem Rauchbier Märzen absolut nichts mehr abgewinnen. Es tut mir echt Leid, weil es sicher wirklich eine tolle Bewertung verdient hätte (Webseite, Flasche, Etikett, Eckdaten etc. – alles passt perfekt). Aber der geräucherte Geschmack lässt bei mir alle Muskeln und Nerven zusammenzucken. Ich bin gerade stolz auf mich selbst, dass ich dieses Bier tatsächlich ausgetrunken habe.

Kurzer Einschub nach noch weiteren Schlucken: Der Antrunk bleibt extremst (!) raucharomatisch, danach flacht dieser Geschmack ein bisschen ab, so dass sich leicht süßliche Aromen dazugesellen. Im Abgang hat man dann aber doch wieder das rauchige Aroma im Mund, was auch nach mehreren Minuten nicht verschwindet. Nun heißt das Ding natürlich auch Rauchbier, also was will man erwarten. Trotzdem bewerten wir ja immer noch nach unserem persönlichen und ganz eigenen Geschmack. Das tue ich jetzt auch hier, deshalb: Entschuldigung für diese Bewertung. 1,5 Punkte.

Gesamtbewertung
  • 4/10
    Christian - 4/10
  • 1.5/10
    Mirco - 1.5/10
2.8/10

Bewertungskriterien

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Benutzer-Bewertung
8.5/10 (1 Stimme)

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